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Wer kennt es nicht: Das Wochenende steht an, man möchte mit Freunden in einen Club – doch welchen Dresscode muss man dort beachten? Nightsnap hat darauf die passenden Antworten.

Die Kleiderordnung für Clubs

Barfuss oder Lackschuh? Das kleine Schwarze oder doch Jeans und Shirt? Was soll man anziehen?

Oder besser gefragt: Was muss man anziehen? Denn in manchen Clubs und Discotheken gibt es für gewisse Events eine vorgeschriebene Kleiderordnung.

Damit ihr nicht die falschen Klamotten anzieht und unter Umständen vor der Party-Location eurer Wahl abblitzt, steht euch Nightsnap mit den wichtigen Infos zur Seite. In unserer App oder auf unseren Live-Seiten siehst du auf einen Blick, welcher Dresscode angesagt ist.

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Lässig oder elegant?

Welcher Dresscode ist im Gibson oder im Moon 13 in Frankfurt angesagt? Welcher Kleidungsstil wird im OneTableClub in Stuttgart erwartet? Wie kommt man ins SchonSchön oder ins KUZ in Mainz? Mit Nightsnap weißt du das nun schnell und einfach. Praktisch, oder?

Von „Smart Casual“ und „Business Casual“ über „Informal“ bis hin zu „Cut“ gibt es viele Definitionen in Sachen Dresscode. Um dich nicht unnötig zu verwirren, halten wir es bei unserem Nachtleben-Radar ganz einfach.

Das heißt, bei uns gibt es nur drei Angaben: „lässig“, „elegant“ und „keine Angaben“. Letzteres erscheint, wenn keine Kleiderordnung für ein Event vorgegeben ist.

Bekannte Dresscodes  

Klamotten sind nicht gleich Klamotten: Wie schon erwähnt, herrschen verschiedene Vorstellungen vor, was man zu gewissen Anlässen anziehen soll. Hier eine kleine Übersicht an Dresscodes, die man kennen sollte:

Casual
bezeichnet Freizeitkleidung. Wobei man hier auch Wert auf die Sauberkeit der Klamotten achten sollte. Man geht ja nicht wirklich in dreckigen Jogginghosen, löchrigen Shirts oder ungebügelten Jeans in einen Club.

Smart Casual
bedeutet: Gehobene Freizeitkleidung, also nicht: Jogginghose, ausgelatschte Sneaker und ein löchriges Shirt. Viel mehr bedeutet dies z.B. eine ordentlich gebügelte (Baumwoll-) Hose, (Polo-) Hemd ohne Krawatte und ein Sakko. Casual kann auch bedeuten: ordentliche Jeans und Shirt.

Business Casual
wird in vielen Blogs und Internetartikeln einfach platt als „Bürokleidung“ betitelt, also keine Businesskleidung wie Business Attire (siehe unten), sondern eher die Bürokleidung, die man zu informellen Anlässen trägt, wie etwa auch dem oft üblichen „Casual Friday“ oder einem Business Brunch.
Beispiele für den Business Casual-Look bei Herren ist z.B. ein Button-Down-Hemd statt Haifischkragen, ein Poloshirt statt klassischem Hemd und auch bequemere Schuhe wie Loafer oder Slipper. Bei den Damen darf es gerne auch etwas modischer zugehen: Blusen, Pullover, Röcke und auch klassische Baumwollhosen können gerne auch mit Peeptoes oder Sandaletten kombiniert werden.

Business Attire
ist die gehobene Version des Business Casual und sieht bei Herren den klassischen Anzug vor, aber gerne auch in anderen, gedeckten Tönen wie dunkelblau oder auch braun, die Krawatte bleibt allerdings ein Muss. Die Damenwelt sollte hier auf eine ordentliche Kombination (Hosenanzug) oder Kostüm und eine schlichte Bluse setzen. Ein No-Go sind offene Schuhe wie Peeptoes oder Sandalen und allzu hohe Absätze.

Business formal
drückt in der Übersetzung aus, was gemeint ist: Businesskleidung für den formellen Anlass. Besonders wenn man im Kundenkontakt steht oder für Führungspersönlichkeiten ein absolutes Muss. Die Herren tragen einen klassischen 2- bzw. 3-teiligen Anzug mit Hemd, Krawatte und glatten Lederschuhen in den Farben Schwarz oder Anthrazit, die Damen wählen ein Kostüm (der Rocksaum sollte die Knie umspielen) oder Hosenanzug mit Bluse, dazu geschlossene Pumps mit maximal sechs Zentimeter Absatz.

Come as you are
ist ein typischer Abenddresscode, der oft auf Einladungen, die direkt nach der Arbeit beginnen, zu finden ist, wie z.B. Empfänge, Ausstellungen, Vorträge, etc. Hier ist konservative Businesskleidung erlaubt, allerdings nicht in Brauntönen. Die Herren können dafür Krawatte und Jakett ablegen, Damen können eine schicke Hose oder Rock mit Bluse, Top oder Shirt kombinieren – große Handtaschen sollte man allerdings vermeiden und zu einer Clutch greifen.

Informal
wird oft für Abendveranstaltungen gewählt, sollte aber keinesfalls wörtlich genommen werden. Für Ladies heißt es hier: elegante, halblange Kleider mit entsprechenden, zurückhaltenden Accessoires, für Herren ist ein dunkelgrauer oder schwarzer Anzug ein Muss.

Black Tie
wird oft bei klassischen Abendveranstaltungen und Dinner verlangt. Dies bedeutet bei den Ladies ein langes schwarzes Abendkleid, kleine Tasche und farbige Accessoires. Für die Herren bedeutet es: schwarzer Smoking, Hemd mit Doppelmanschetten, Kummerbund und Einstecktuch, schwarze Fliege und schwarze Schuhe.

White Tie
ist ein Bespiel für hochoffizelle Anlässe und Bälle. Für ihn gilt dann: schwarzer Frack und Hose, weiße Weste, weißes Stehkragenhemd mit verdeckter Knopfleiste, weiße Fliege und schwarze Lackschuhe. Für Sie gilt: Bodenlanges schwarzes Abendkleid in schwarz, weiß oder grau, geschlossene Schuhe mit Strümpfen.

Cocktail
für elegante Partys oder Vernissagen. Sie darf das kleine schwarze tragen: Schultern, Arme und Beine ab Knie dürfen frei sein. Für ihn bedeutet dies: dunkler Anzug (Hose mit Bügelfalte), Hemd, dunkle Krawatte und lässiger Schnürschuh.

Cut
wird manchmal noch zu Hochzeiten und festlichen Anlässen verlangt: Sie trägt dann ein Kostüm in dezenter Farbe mit kniebedeckendem Rock und geschlossenen Schuhen. Er trägt ein schwarzes Schoßsakko, Streifenhose, weißes Kragenhemd sowie graue Weste und Hemd.

Bild: Q.pictures  / pixelio.de

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